Prof. Dr. Stefan Gröner hält den Eröffnungs-Vortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz und Smart Cities in der Immobilienbranche“ beim Forum Zukunft 2024 des VDIV in Weimar

Prof. Dr. Stefan Gröner hält den Eröffnungs-Vortrag zum Thema

„Künstliche Intelligenz und Smart Cities in der Immobilienbranche“ beim Forum Zukunft 2024 des VDIV in Weimar

Zum Vortrag:

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz und die Entwicklung von Smart Cities revolutionieren die Immobilienbranche in vielerlei Hinsicht. Diese Technologien bieten nicht nur innovative Lösungen zur Verbesserung der Effizienz und Rentabilität, sondern tragen auch dazu bei, den Sektor nachhaltiger und benutzerfreundlicher zu gestalten.

Künstliche Intelligenz hat die Art und Weise verändert, wie Immobilien gesucht, gekauft und verwaltet werden. Durch maschinelles Lernen und Datenanalyse können Immobilienfirmen und Makler besser verstehen, was Käufer suchen, und ihnen genau die richtigen Immobilien vorschlagen. Intelligente Algorithmen analysieren große Mengen von Daten über Markttrends, Preisentwicklungen und Kundenpräferenzen, um Vorhersagen zu treffen und maßgeschneiderte Empfehlungen zu geben. Dies spart Zeit und Ressourcen und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Geschäftsabschlusses.

Smart Cities wiederum nutzen die Vorteile der Digitalisierung, um urbane Räume effizienter, umweltfreundlicher und lebenswerter zu gestalten. Integrierte Technologien und das Internet der Dinge (IoT) ermöglichen es, Gebäude und Infrastrukturen intelligenter zu gestalten. So können zum Beispiel Sensoren in Gebäuden Energieverbrauch in Echtzeit überwachen und anpassen, was zu erheblichen Einsparungen und einem geringeren ökologischen Fußabdruck führt. Die intelligenten Systeme können auch die Sicherheit erhöhen, indem sie auf Notfälle reagieren oder präventive Maßnahmen bei Wartungsarbeiten ergreifen.

Darüber hinaus eröffnet die Integration von Künstliche Intelligenz in die Immobilienbranche innovative Geschäftsmodelle. Eines davon ist das Konzept der „as-a-Service“-Modelle, bei dem zum Beispiel Büroflächen flexibel vermietet und je nach Bedarf genutzt werden können. Dieser Ansatz ist besonders in dicht besiedelten städtischen Gebieten attraktiv, wo Raum effizient genutzt werden muss. Durch die Analyse von Nutzungsdaten können Immobilienbesitzer ihre Angebote besser an die Bedürfnisse ihrer Mieter anpassen und gleichzeitig die Rendite optimieren.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rolle der Künstliche Intelligenz und Smart City-Technologien bei der Förderung nachhaltiger Entwicklung. Durch die Optimierung des Ressourcenverbrauchs und die Reduzierung von Abfall und Emissionen tragen intelligente Immobilienlösungen dazu bei, die ökologischen Herausforderungen der Städte zu bewältigen. Zusätzlich ermöglichen sie eine bessere Lebensqualität für die Bewohner durch verbesserte Luftqualität, effizienteren Verkehr und Zugang zu grünen Räumen.

Speziell für Immobilienverwalter bieten KI-Technologien die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen zu optimieren, Kosten zu reduzieren und den Wert ihrer Immobilien zu steigern, fundiertere Entscheidungen bei der Preisgestaltung, Wartung und Mieterauswahl zu treffen und so ihre Objekte optimal auslasten und höhere Renditen erzielen. Des Weiteren erlaubt die Implementierung intelligenter Gebäudemanagementsysteme eine proaktive Instandhaltung. Durch IoT-Geräte und Sensoren können Verwalter den Zustand ihrer Immobilien in Echtzeit überwachen. Anomalien und Probleme können frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor sie zu größeren Schäden führen. Dies reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern verbessert auch die Mieterzufriedenheit. KI-gesteuerte Chatbots und Kundendienstplattformen bieten zudem eine verbesserte Mieterkommunikation. Diese Tools können Anfragen effizient bearbeiten, Informationen bereitstellen und bei einfachen Problemen helfen, was die Arbeitslast der Verwalter verringert und gleichzeitig einen schnellen, qualitativ hochwertigen Service gewährleistet.

Ein weiterer Vorteil der Künstliche Intelligenz in der Immobilienverwaltung ist die Unterstützung bei der Risikobewertung und Compliance. KI-Systeme können Risikofaktoren analysieren und Empfehlungen aussprechen, die Immobilienverwalter bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unterstützen.

Künstliche Intelligenz und Smart City-Technologien werden die Immobilienbranche grundlegend verändern. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, effizienter und profitabler zu arbeiten, sondern tragen auch dazu bei, die Herausforderungen der Urbanisierung und des Klimawandels anzugehen. Für die Immobilienbranche ist es daher unerlässlich, diese Technologien zu adaptieren und sich den damit verbundenen Herausforderungen zu stellen.

Zur Veranstaltung:

Der Verband Deutscher Immobilienverwalter (VDIV) repräsentiert professionelle Immobilienverwalter und setzt sich für die Weiterentwicklung, Professionalisierung und Anerkennung des Berufsstandes ein. Der VDIV bietet seinen Mitgliedern umfangreiche Dienstleistungen, darunter Fortbildungen, Informationsveranstaltungen und Netzwerkmöglichkeiten. Das Forum Zukunft ist eine der Schlüsselveranstaltungen, die vom VDIV organisiert werden und ein wichtiger Treffpunkt für Fachleute, die am Puls der Zeit bleiben und sich über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen in ihrer Branche informieren möchten. Auch im Jahr 2024 konzentriert man sich in Weimar auf zukünftige Trends und Entwicklungen in der Immobilienverwaltung. Die Veranstaltung bietet dabei eine Plattform für den Austausch zwischen Immobilienexperten, Dienstleistern und anderen Stakeholdern. Hier werden innovative Lösungen, Best Practices und neueste Erkenntnisse zu Themen wie Digitalisierung, Zukunft der Mobilität, Künstliche Intelligenz und digitale Transformation diskutiert.

„Vielen herzlichen Dank für Ihren tollen Impuls beim Forum Zukunft. Besonders mit dem Thema KI konnten wir wichtige Gedanken bei unseren Teilnehmern anstoßen.“
Juliane Muschket, Referentin Veranstaltungsmanagement, VDIV Management GmbH

Prof. Dr. Stefan Gröner hält die Keynote zum Thema „Herausforderung Selbst- und Fremdführung in der Mensch-Maschine-Kollaboration im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ beim Buniness Networking Circle von SoftServe

Menschliche Selbst- und Fremdführung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Wie moderne Führung sich neu erfinden muss. In einer Ära, die durch rasanten technologischen Wandel und die allgegenwärtige Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt ist, stehen Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermaßen vor einer fundamentalen Herausforderung: Wie gelingt es, sich selbst und andere wirksam zu führen – inmitten der digitalen Transformation, zunehmender Automatisierung und einer sich stetig verändernden Arbeitswelt?

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Prof. Dr. Stefan Gröner in der Zukunfts-Keynote in Engen über Künstliche Intelligenz, Digitalen Transformation und moderne Führung

Die Künstliche Intelligenz ist zum Herzstück der Digitalen Transformation geworden. Sie verändert die Art, wie Unternehmen denken, arbeiten und führen. Ob in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder im öffentlichen Bereich – KI-Systeme übernehmen Analyseaufgaben, optimieren Prozesse und unterstützen Entscheidungen. Doch der eigentliche Erfolgsfaktor liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Art, wie Menschen und Organisationen damit umgehen. Moderne Führung steht damit vor einer ihrer größten Bewährungsproben.

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Prof. Dr. Stefan Gröner über KI als Treiber des Wandels: Zwei Forschungsarbeiten der Hochschule Fresenius zeigen Chancen und Hürden für Unternehmen

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert nicht nur Technologien, sondern auch Geschäftsprozesse, Unternehmenskulturen und Entscheidungsfindungen. wei aktuelle empirische Forschungsarbeiten an der Hochschule Fresenius, betreut von Prof. Dr. Stefan Gröner, Studiendekan für „Digitales Management und Leadership“ und Professor für Digitales Management und Künstliche Intelligenz, widmen sich dieser Transformation aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

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Vortrag zum Thema „Faktor Mensch im Zeitalter von KI&Co.: Chancen und Herausforderungen“ beim S-Forum 200 der Sparkasse Allgäu

Der Vortrag „Faktor Mensch im Zeitalter von KI“ stellt die zentrale Frage: Wie gelingt es Unternehmen und Organisationen, die rasanten Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Automatisierung nicht nur technologisch, sondern auch menschlich zu bewältigen?
Statt sich ausschließlich auf Tools, Systeme oder Innovationen zu konzentrieren, rückt der Vortrag den Menschen als Gestalter der digitalen Transformation in den Mittelpunkt – mit besonderem Fokus auf die Rolle von Führung und wirksamem Change-Management.

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Prof. Dr. Stefan Gröner dem Workshop zum Thema „Selbst- und Fremdführung in der Digitalen Transformation“ bei der Plenum AG

Selbst- und Fremdführung in der Digitalen Transformation mit den Werkzeugen des Selbst- und Team-Entwicklers. Die digitale Transformation stellt Führungskräfte, Teams und Organisationen vor tiefgreifende Veränderungen. Technologische Entwicklungen, veränderte Marktbedingungen und neue Arbeitsmodelle fordern nicht nur strukturelle Anpassungen, sondern vor allem eine neue Haltung zur Führung – sowohl im Hinblick auf Selbstführung als auch auf die Führung von Teams.

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Prof. Dr. Stefan Gröner beim OneIT-Day der Haufe Group zum Thema Menschliche Kompetenzen in der Führung im Zeitalter der Digitalen Transformation und Künstlicher Intelligenz

Die Digitale Transformation und der rasante Fortschritt der Künstlichen Intelligenz (KI) verändern nicht nur Technologien, Märkte und Geschäftsmodelle – sie stellen auch den Menschen selbst vor tiefgreifende Herausforderungen. Zwischen Automatisierung, Datenflut und algorithmischer Effizienz müssen Beschäftigte, Führungskräfte und ganze Organisationen lernen, neu zu denken, zu arbeiten und zu führen.

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