Podiumsdiskussion zum Thema" Künstlicher Intelligenz"

Prof. Dr. Stefan Gröner in Vorstandsgespräch und Podiumsdiskussion zum Thema „Künstlicher Intelligenz“ bei der Mitgliederversammlung des BDV am 3. April in der Uber Eats Arena Berlin

In einem launigen Gespräch mit Dr. Helga Lach, dem Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater erläutertere Prof. Dr. Gröner die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz bevor diese Themen in einer Podiumsdiskussion mit Anwendern aus der Praxis für Vermögensberater vertieft wurden.

Zu den Inhalten:

Allgemeine Chancen von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den wichtigsten technologischen Entwicklungen unserer Zeit. Sie bezeichnet die Fähigkeit von Maschinen, menschliches Denken nachzuahmen – also zu lernen, zu analysieren, zu bewerten und Entscheidungen zu treffen. Die Chancen, die sich daraus ergeben, sind enorm und betreffen nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche.
Im Allgemeinen steigert KI die Effizienz, indem sie Routineaufgaben automatisiert und menschliche Arbeitskraft entlastet. In der Industrie optimieren KI-Systeme Produktionsprozesse, in der Logistik verbessern sie Lieferketten, und in der Medizin helfen sie bei der Diagnose und Therapieplanung. In vielen Fällen ist KI in der Lage, schneller und genauer zu arbeiten als der Mensch, etwa bei der Auswertung großer Datenmengen oder der Vorhersage komplexer Zusammenhänge. Ein weiterer Vorteil ist die Personalisierung. KI kann auf individuelle Bedürfnisse reagieren – sei es in der Kundenkommunikation, im Online-Handel oder in der Mediennutzung. Sprachassistenten, Empfehlungssysteme und Chatbots sind nur einige Beispiele für KI-Anwendungen, die den Alltag vieler Menschen bereits heute prägen. Auch im Bereich Forschung und Entwicklung schafft KI neue Möglichkeiten. Sie beschleunigt Innovationsprozesse, unterstützt bei der Simulation von Szenarien und ermöglicht neue Erkenntnisse etwa in der Klimaforschung, Biotechnologie oder Materialwissenschaft. Gleichzeitig wirft der Einsatz von KI auch ethische und gesellschaftliche Fragen auf, etwa in Bezug auf Datenschutz, Transparenz und Arbeitsplatzveränderungen. Deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Technologie essenziell.

Künstliche Intelligenz im Finanzsektor – Chancen für Vermögensberater

Für Vermögensberater bietet Künstliche Intelligenz eine Vielzahl von Chancen – sowohl zur Effizienzsteigerung als auch zur Verbesserung der Beratungsqualität. Die Finanzbranche ist stark datengetrieben und daher prädestiniert für den Einsatz intelligenter Technologien.
Ein zentraler Nutzen liegt in der automatisierten Datenanalyse. KI kann große Mengen an Finanz-, Markt- und Kundendaten in Echtzeit analysieren und daraus Handlungsempfehlungen ableiten. Für den Vermögensberater bedeutet das: schnellerer Zugang zu fundierten Informationen, präzisere Anlagevorschläge und individuell zugeschnittene Finanzstrategien.
Zudem ermöglicht KI eine deutlich bessere Risikobewertung. Durch das Erkennen von Mustern in historischen Daten lassen sich Marktbewegungen, Ausfallwahrscheinlichkeiten oder potenzielle Risiken frühzeitig erkennen. So können Vermögensberater ihre Kunden gezielter beraten und proaktiv auf Entwicklungen reagieren. Ein weiterer Vorteil ist die Automatisierung administrativer Aufgaben. KI-gestützte Tools übernehmen etwa die Dokumentation von Beratungsgesprächen, die Erstellung von Reports oder die Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Fehlerquellen und schafft Raum für mehr persönliche Kundenbetreuung. Auch im Bereich der Kundenkommunikation kann KI unterstützen – etwa durch Chatbots, die rund um die Uhr einfache Anfragen beantworten, oder durch personalisierte Newsletter, die automatisch auf Basis individueller Kundenprofile erstellt werden. So wird die Beziehungspflege effizienter und moderner.

Langfristig kann KI sogar die strategische Ausrichtung von Vermögensberatungen beeinflussen. Mithilfe intelligenter Prognosemodelle lassen sich Trends im Kundenverhalten oder neue Marktchancen frühzeitig erkennen, sodass Berater ihre Angebote entsprechend anpassen können. Gleichzeitig darf die Rolle des Menschen dabei nicht unterschätzt werden: Persönliche Beratung, Empathie und Vertrauen bleiben essenziell – KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz.

Zur Veranstaltung:

Der Bundesverband Deutscher Vermögensberater (BDV) ist die größte Interessenvertretung selbstständiger Finanzberater in Deutschland. Mit über 15.000 Mitgliedern setzt sich der BDV für die Förderung von Transparenz, Qualität und ethischen Standards in der Finanzberatung ein. Der Verband bietet seinen Mitgliedern praxisorientierte Weiterbildung, rechtliche Beratung und Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Zudem engagiert sich der BDV in der politischen Lobbyarbeit, um die Rahmenbedingungen für unabhängige Finanzberater zu verbessern. Die BDV Jahrestagung 2025 fand am 3. April 2025 in der Uber Eats Music Hall in Berlin statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden aktuelle Themen der Finanzberatung diskutiert und neue Impulse für die Branche gesetzt. Die Jahrestagung bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Finanzberatern, Experten und politischen Entscheidungsträgern und hochkarätige Gäste wie Markus Ferber, Janna Ensthaler und Prof. Dr. Stefan Gröner.

„Lieber Herr Prof. Dr. Gröner, die Rückmeldungen zu unserem „KI-Talk“ waren ausgezeichnet. Ich denke, wir haben es mit dem neutralen Einstieg ins Thema und der nachfolgenden der Mischung aus unterschiedlichen Perspektiven genau richtig gemacht. Natürlich war Ihre Sicht von außen als „Fachmann“ dabei besonders interessant.“
Dr. Helga Lach, Mitglied des Vorstands, DVAG
„Lieber Herr Prof. Dr. Gröner, herzlichen Dank für Ihren inspirierenden Vortrag und das anschließende Interview im Rahmen unserer BDV-Hauptversammlung! Sie haben nicht nur mit Ihrer fachlichen Kompetenz überzeugt, sondern auch mit Ihrer sympathischen, authentischen Art das Publikum begeistert. Ihre Impulse waren sowohl praxisnah als auch zukunftsweisend – und haben viele zum Nachdenken angeregt.“
Katja Dieffenbach-Rilk, Geschäftsführerin, BDV

Prof. Dr. Stefan Gröner hält die Keynote zum Thema „Herausforderung Selbst- und Fremdführung in der Mensch-Maschine-Kollaboration im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ beim Buniness Networking Circle von SoftServe

Menschliche Selbst- und Fremdführung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Wie moderne Führung sich neu erfinden muss. In einer Ära, die durch rasanten technologischen Wandel und die allgegenwärtige Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt ist, stehen Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermaßen vor einer fundamentalen Herausforderung: Wie gelingt es, sich selbst und andere wirksam zu führen – inmitten der digitalen Transformation, zunehmender Automatisierung und einer sich stetig verändernden Arbeitswelt?

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Prof. Dr. Stefan Gröner in der Zukunfts-Keynote in Engen über Künstliche Intelligenz, Digitalen Transformation und moderne Führung

Die Künstliche Intelligenz ist zum Herzstück der Digitalen Transformation geworden. Sie verändert die Art, wie Unternehmen denken, arbeiten und führen. Ob in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder im öffentlichen Bereich – KI-Systeme übernehmen Analyseaufgaben, optimieren Prozesse und unterstützen Entscheidungen. Doch der eigentliche Erfolgsfaktor liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Art, wie Menschen und Organisationen damit umgehen. Moderne Führung steht damit vor einer ihrer größten Bewährungsproben.

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Prof. Dr. Stefan Gröner über KI als Treiber des Wandels: Zwei Forschungsarbeiten der Hochschule Fresenius zeigen Chancen und Hürden für Unternehmen

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert nicht nur Technologien, sondern auch Geschäftsprozesse, Unternehmenskulturen und Entscheidungsfindungen. wei aktuelle empirische Forschungsarbeiten an der Hochschule Fresenius, betreut von Prof. Dr. Stefan Gröner, Studiendekan für „Digitales Management und Leadership“ und Professor für Digitales Management und Künstliche Intelligenz, widmen sich dieser Transformation aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

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Vortrag zum Thema „Faktor Mensch im Zeitalter von KI&Co.: Chancen und Herausforderungen“ beim S-Forum 200 der Sparkasse Allgäu

Der Vortrag „Faktor Mensch im Zeitalter von KI“ stellt die zentrale Frage: Wie gelingt es Unternehmen und Organisationen, die rasanten Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Automatisierung nicht nur technologisch, sondern auch menschlich zu bewältigen?
Statt sich ausschließlich auf Tools, Systeme oder Innovationen zu konzentrieren, rückt der Vortrag den Menschen als Gestalter der digitalen Transformation in den Mittelpunkt – mit besonderem Fokus auf die Rolle von Führung und wirksamem Change-Management.

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Prof. Dr. Stefan Gröner dem Workshop zum Thema „Selbst- und Fremdführung in der Digitalen Transformation“ bei der Plenum AG

Selbst- und Fremdführung in der Digitalen Transformation mit den Werkzeugen des Selbst- und Team-Entwicklers. Die digitale Transformation stellt Führungskräfte, Teams und Organisationen vor tiefgreifende Veränderungen. Technologische Entwicklungen, veränderte Marktbedingungen und neue Arbeitsmodelle fordern nicht nur strukturelle Anpassungen, sondern vor allem eine neue Haltung zur Führung – sowohl im Hinblick auf Selbstführung als auch auf die Führung von Teams.

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Prof. Dr. Stefan Gröner beim OneIT-Day der Haufe Group zum Thema Menschliche Kompetenzen in der Führung im Zeitalter der Digitalen Transformation und Künstlicher Intelligenz

Die Digitale Transformation und der rasante Fortschritt der Künstlichen Intelligenz (KI) verändern nicht nur Technologien, Märkte und Geschäftsmodelle – sie stellen auch den Menschen selbst vor tiefgreifende Herausforderungen. Zwischen Automatisierung, Datenflut und algorithmischer Effizienz müssen Beschäftigte, Führungskräfte und ganze Organisationen lernen, neu zu denken, zu arbeiten und zu führen.

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