Prof. Dr. Stefan Gröner hält die Keynote zum Thema „Mobilität der Zukunft“ bei der 4. VDV-Plattform zur digitalen Transformation des ÖPNV

Prof. Dr. Stefan Gröner hält die Keynote zum Thema

„Mobilität der Zukunft“ bei der 4. VDV-Plattform zur digitalen Transformation des ÖPNV

Zum Vortrag:

Die Zukunft der Mobilität ist smart, vernetzt und nachhaltig. Künstliche Intelligenz wird nicht nur die Art und Weise, wie wir reisen, revolutionieren, sondern auch dazu beitragen, Verkehrsströme effizienter zu gestalten und Umweltauswirkungen zu minimieren. Als Zukunftsforscher ist es wichtig, die transformative Rolle dieser Technologien zu verstehen und zu kommunizieren. In Deutschland, wo der öffentliche Verkehr bereits eine wichtige Rolle spielt, kann KI zu einem entscheidenden Faktor für eine fortschrittliche, umweltfreundliche und benutzerorientierte Mobilität werden.

Zunächst einmal ermöglicht Künstliche Intelligenz eine dynamische und flexible Verkehrsplanung. Durch die Analyse von großen Datenmengen, wie sie etwa durch Fahrkartenverkäufe, GPS-Daten und Verkehrsmuster generiert werden, können öffentliche Verkehrsmittel effizienter eingesetzt werden. KI-Systeme können in Echtzeit auf Veränderungen im Verkehrsaufkommen reagieren und beispielsweise die Taktung von Bussen und Bahnen anpassen. Dies erhöht nicht nur die Zufriedenheit der Nutzer, sondern fördert auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gegenüber dem Individualverkehr.

Darüber hinaus spielt Künstliche Intelligenz eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Mobilität. Intelligente Überwachungssysteme, die ungewöhnliche Verhaltensmuster oder potenzielle Gefahren erkennen, tragen zur Prävention von Unfällen und sicherheitsrelevanten Vorfällen bei. Dies ist besonders in Großstädten und bei Großveranstaltungen von Bedeutung, wo ein hohes Fahrgastaufkommen herrscht. Ein innovatives Beispiel für den Einsatz von KI im öffentlichen Verkehr sind selbstfahrende Busse und Bahnen. In Deutschland laufen bereits Tests mit autonomen Fahrzeugen, die das Potenzial haben, den Verkehr sicherer und effizienter zu gestalten. Durch den Einsatz von KI-gesteuerten Fahrzeugen können nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch der Verkehr flüssiger und umweltfreundlicher gestaltet werden. Zudem könnten autonome Fahrzeuge in ländlichen Gebieten, wo öffentliche Verkehrsmittel oft weniger präsent sind, eine wichtige Rolle spielen und so die Mobilität in diesen Regionen verbessern.

Die Transformation des öffentlichen Verkehrs durch Künstliche Intelligenz birgt jedoch auch Herausforderungen. Datenschutz und Datensicherheit sind dabei von größter Bedeutung. Es ist entscheidend, sicherzustellen, dass die erhobenen Daten verantwortungsvoll und im Einklang mit den Datenschutzgesetzen verwendet werden. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Um eine breite Akzeptanz zu erreichen, müssen die Vorteile klar kommuniziert und Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Datenschutz ausgeräumt werden. Abschließend lässt sich sagen, dass KI das Potenzial hat, den öffentlichen Verkehr in Deutschland grundlegend zu verändern und effizienter, sicherer und kundenfreundlicher zu gestalten. Die Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und Akzeptanz müssen jedoch ernst genommen und im Zuge der weiteren Entwicklung adressiert werden. Wenn dies gelingt, kann die Mobilität der Zukunft in Deutschland ein Vorbild für innovative, nachhaltige und intelligente Verkehrssysteme weltweit sein.

Zur Veranstaltung:

Als Zukunftsforscher sehe ich die Veranstaltung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) als eine wichtige Plattform für den Dialog über die Zukunft der Mobilität. Der VDV treibt die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs voran und setzt dabei auf Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Kundenorientierung. Die VDV-Akademie spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der Qualitätssicherung von Aus- und Weiterbildung im öffentlichen Personenverkehr und im Schienengüterverkehr. Die VDV-Transformations-Plattform ist ein weiterer Schritt, um den ÖPNV digitaler zu gestalten und neue Ideen sowie Tools vorzustellen, die die Zukunft der Mobilität prägen werden. Es ist wichtig, sowohl innovative Ansätze als auch praktische Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Technologien zu diskutieren, um eine zukunftsweisende Mobilität zu gestalten, die den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht wird.

„Lieber Prof. Dr. Gröner, vielen Dank für den wirklich tollen Vortrag. Es hat Spaß gemacht Ihnen zuzuhören. Schön, dass Sie da waren!“
Vanessa Balck, Geschäftsbereichsleiterin Veranstaltungsmanagement Kongresse, VDV-Akademie GmbH

Prof. Dr. Stefan Gröner hält die Keynote zum Thema „Herausforderung Selbst- und Fremdführung in der Mensch-Maschine-Kollaboration im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ beim Buniness Networking Circle von SoftServe

Menschliche Selbst- und Fremdführung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Wie moderne Führung sich neu erfinden muss. In einer Ära, die durch rasanten technologischen Wandel und die allgegenwärtige Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt ist, stehen Führungskräfte und Mitarbeitende gleichermaßen vor einer fundamentalen Herausforderung: Wie gelingt es, sich selbst und andere wirksam zu führen – inmitten der digitalen Transformation, zunehmender Automatisierung und einer sich stetig verändernden Arbeitswelt?

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Prof. Dr. Stefan Gröner in der Zukunfts-Keynote in Engen über Künstliche Intelligenz, Digitalen Transformation und moderne Führung

Die Künstliche Intelligenz ist zum Herzstück der Digitalen Transformation geworden. Sie verändert die Art, wie Unternehmen denken, arbeiten und führen. Ob in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder im öffentlichen Bereich – KI-Systeme übernehmen Analyseaufgaben, optimieren Prozesse und unterstützen Entscheidungen. Doch der eigentliche Erfolgsfaktor liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Art, wie Menschen und Organisationen damit umgehen. Moderne Führung steht damit vor einer ihrer größten Bewährungsproben.

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Prof. Dr. Stefan Gröner über KI als Treiber des Wandels: Zwei Forschungsarbeiten der Hochschule Fresenius zeigen Chancen und Hürden für Unternehmen

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert nicht nur Technologien, sondern auch Geschäftsprozesse, Unternehmenskulturen und Entscheidungsfindungen. wei aktuelle empirische Forschungsarbeiten an der Hochschule Fresenius, betreut von Prof. Dr. Stefan Gröner, Studiendekan für „Digitales Management und Leadership“ und Professor für Digitales Management und Künstliche Intelligenz, widmen sich dieser Transformation aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

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Vortrag zum Thema „Faktor Mensch im Zeitalter von KI&Co.: Chancen und Herausforderungen“ beim S-Forum 200 der Sparkasse Allgäu

Der Vortrag „Faktor Mensch im Zeitalter von KI“ stellt die zentrale Frage: Wie gelingt es Unternehmen und Organisationen, die rasanten Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Automatisierung nicht nur technologisch, sondern auch menschlich zu bewältigen?
Statt sich ausschließlich auf Tools, Systeme oder Innovationen zu konzentrieren, rückt der Vortrag den Menschen als Gestalter der digitalen Transformation in den Mittelpunkt – mit besonderem Fokus auf die Rolle von Führung und wirksamem Change-Management.

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Prof. Dr. Stefan Gröner dem Workshop zum Thema „Selbst- und Fremdführung in der Digitalen Transformation“ bei der Plenum AG

Selbst- und Fremdführung in der Digitalen Transformation mit den Werkzeugen des Selbst- und Team-Entwicklers. Die digitale Transformation stellt Führungskräfte, Teams und Organisationen vor tiefgreifende Veränderungen. Technologische Entwicklungen, veränderte Marktbedingungen und neue Arbeitsmodelle fordern nicht nur strukturelle Anpassungen, sondern vor allem eine neue Haltung zur Führung – sowohl im Hinblick auf Selbstführung als auch auf die Führung von Teams.

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Prof. Dr. Stefan Gröner beim OneIT-Day der Haufe Group zum Thema Menschliche Kompetenzen in der Führung im Zeitalter der Digitalen Transformation und Künstlicher Intelligenz

Die Digitale Transformation und der rasante Fortschritt der Künstlichen Intelligenz (KI) verändern nicht nur Technologien, Märkte und Geschäftsmodelle – sie stellen auch den Menschen selbst vor tiefgreifende Herausforderungen. Zwischen Automatisierung, Datenflut und algorithmischer Effizienz müssen Beschäftigte, Führungskräfte und ganze Organisationen lernen, neu zu denken, zu arbeiten und zu führen.

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