Prof. Dr. Stefan Gröner zu Digitaler Transformation und KI im VDIV Digital

Prof. Dr. Stefan Gröner zu Digitaler Transformation und KI im VDIV Digital

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Digitale Transformation & KI in der Immobilienbranche: Eine strategische und operative Perspektive

Die Immobilienbranche steht an der Schwelle einer revolutionären Veränderung, angetrieben durch die digitale Transformation und künstliche Intelligenz (KI). Diese neuen technologischen Entwicklungen bieten aber auch enorme Chancen. Um in der zunehmend digitalisierten Welt erfolgreich zu sei, ist es allerdings essentiell, die Unternehmensstrategie und -kultur entsprechend anzupassen. Denn gerade Immobilienverwalter müssen die sich ändernden Bedürfnissen ihrer Zielgruppen noch besser verstehen, ihre Geschäftsmodelle kontinuierlich überprüfen und eine Unternehmenskultur fördern, die Innovation und Anpassungsfähigkeit unterstützt.

Erfolgsfaktoren für die Bewältigung des digitalen Wandels

Bei der strategische Bewältigung des digitalen Wandels steht der Unternehmenssinn im Vordergrund. Es geht darum, langfristige Ziele und nachhaltige Visionen zu entwickeln, die einen eindeutigen Nutzen stiften und flexibel an neue Technologien angepasst werden können. Die Umsetzung der Strategie im Unternehmen beinhaltet die Führungshaltung und die Mitarbeiterentwicklung. Mut, Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Authentizität und Kreativität sind dabei Schlüsselkomponenten.

Strategische Bewältigung des Digitalen Wandels

Um den Herausforderungen des digitalen Wandels gerecht zu werden, ist es entscheidend, den Unternehmenssinn zu hinterfragen: Warum machen wir, was wir tun? In einem zunehmend vernetzten Markt, ist dabei ein kundenzentriertes und integriertes Ökosystem entscheidend. Dies erfordert ein Umdenken in der Definition von Erfolg, weg von reinen Umsatz- und Marktanteilszielen, hin zu einem nachhaltigen Nutzenversprechen, das auch in Zukunft Bestand hat.

Für Immobilienverwalter bedeutet dies, die eigene Marktsich und ihr Geschäftsmodell aus der Zielgruppensicht permanent zu überdenken. Der Kundennutzen, geprägt durch individuelles Eingehen auf Kundenbedürfnisse und den Aufbau digitaler Beziehungen, steht dabei im Vordergrund. Dazu gehört auch, das Online/Offline-Denken aufzulösen und die mobile Schnittstelle in den Mittelpunkt zu rücken. Zudem ist eine konsequente Datenerhebung und -analyse mittels KI-gestützter Cloud-Lösungen unerlässlich. Denn gerade mit Hilfe von inzwischen breit zugänglichen KI-Tools können Aufgaben wie automatisiertes Property Management, Vorhersage von Wartungsbedarf, dynamische Mietpreisgestaltung, Energie- und Ressourcenmanagement, Risikomanagement bis hin zu optimierten Vermietungsprozessen (KI-gestützte Analyse von Mieterdaten und -verhalten zur Identifikation passender Mieter und zur Reduzierung von Leerzeiten) optimiert, Kosten reduziert und der Service für Mieter und Eigentümer verbessert werden.

Bei der Überprüfung des eigenen Produkt- und Dienstleistungsleitungportofolios kann das CoSiMa-Prinzip helfen, das eigene Angebot benutzerfreundlicher und marktgerechter zu gestalten:

Convenience (Bequemlichkeit): Dies könnte sich in der Immobilienverwaltung in Form einer benutzerfreundlichen App manifestieren, die es den Mietern ermöglicht, Mietzahlungen zu leisten, Wartungsanfragen zu stellen oder mit dem Verwaltungsbüro zu kommunizieren. Dies verbessert das Mieterlebnis durch bequemen Zugang zu wesentlichen Diensten.

Simple (Einfachheit): Die Vereinfachung von Verfahren und Prozessen könnte zum Beispiel in der Standardisierung von Routineaufgaben wie Mietvertragsverlängerungen oder Schadensmeldungen bestehen. Durch die Implementierung klarer, einfacher Prozesse wird sowohl für die Mieter als auch für die Verwalter ein effizienterer Arbeitsablauf geschaffen.

Markt-Sicht (nicht Produktorientierung): Die beste Lösung und das beste Geschäftsmodell wird vor allem für junge Zielgruppen nicht mehr durch die besten Einzelanwendungen- und produkte, sondern über ein hoch technologisiertes,
kundenzentriertes und integriertes Ökosystem aller wichtigen Funktionen zur Bedürfnisbefriedigung definiert. Daher gilt es, über Kooperationen mit angrenzenden Bereichen Immobilien als Teil eines vernetzten Systems zu betrachten. In der Konsequenz müssen Immobilienverwalter sich daher mit der Integration von Technologien in Gebäudeautomation und Energiemanagement auseinandersetzen und die Chancen erkennen, die sich aus der Entwicklung intelligenter Städte ergeben. Künstliche Intelligenz ermöglicht hier eine effiziente Steuerung von Ressourcen und eine Verbesserung des Lebensraums.

Neue Führungsherausforderungen in der Digitalisierung

Der Einsatz von KI in der Immobilienverwaltung bedeutet aber nicht nur die Einführung neuer Technologien, sondern auch die Anpassung der Unternehmenskultur. Führungskräfte müssen Mut zeigen, klare Richtungsvorgaben geben und Komplexität reduzieren. Vertrauen in Kunden, Mitarbeiter und sogar in ehemalige Wettbewerber, um strategische Kooperationen einzugehen, ist ebenso wichtig. Glaubwürdigkeit, Authentizität, Kreativität und neues Denken sind dabei entscheidende Faktoren im Umgang mit jungen Mitarbeitern und der Förderung einer innovativen Unternehmenskultur. Nur so kann die digitale Transformation erfolgreich gemeistert und KI effektiv in die Immobilienverwaltung integriert werden.

Zur Publikation:

Die Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft schreitet voran und auch für Immobilienverwaltungen ist das Thema natürlich von zentraler Bedeutung. Als Berufsverband versteht sich der VDIV als Impulsgeber, der entscheidende Prozesse anstößt, vorantreibt und informierend begleitet. Mit VDIVDIGITAL widmet sich eine VDIVAKTUELL Sonderpublikation daher vertiefend der Transformation hin zu digitalisierten Abläufen in der Immobilienverwaltung, einem Kernthema, das die Verwaltungen jetzt und in Zukunft bundesweit beschäftigt. Fachlich fundierte Überblicksbeiträge bieten Orientierung, Kaufberatung und Entscheidungshilfen für mehr Transparenz, effizientere Prozesse und zukunftssichere Unternehmensstrukturen.

Forschung zu Künstlicher Intelligenz an der Hochschule Fresenius

Prof. Dr. Stefan Gröner über Künstliche Intelligenz in der Praxis: Vier neue Forschungsarbeiten der Hochschule Fresenius

Vier neue Masterarbeiten an der Hochschule Fresenius untersuchen empirisch, was Künstliche Intelligenz in Unternehmen tatsächlich leistet – von der strategischen Entscheidungsfindung über Markenkommunikation und Social Commerce bis zum Einsatz digitaler Zwillinge im Mittelstand. Betreut wurden die Arbeiten von Prof. Dr. Stefan Gröner, Studiendekan des Masterstudiengangs Digitales Management & Leadership.

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SoftServe logo

Prof. Dr. Stefan Gröner on the challenges and opportunities of artificial intelligence in enterprises – 3 keynotes and workshops

In three keynotes and workshops for the global IT consultancy SoftServe in Munich, Frankfurt and London, Prof. Dr. Stefan Gröner examined the question that decides every AI initiative: not what the technology can do, but whether an organization is ready to use it. The sessions showed why most AI projects stall long before the technology becomes the problem – and what separates companies that scale AI from those that keep piloting it.

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Keynote Speaker Prof. Dr. Stefan Gröner über Führung und Künstliche Intelligenz

Prof. Dr. Stefan Gröner über „Zukunft führen – Leadership zwischen Stabilität und Disruption“

Wie führt man eine Organisation, deren Auftrag Verlässlichkeit ist, durch eine Zeit, die Verlässlichkeit permanent infrage stellt? Vor den Führungskräften des Senators für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen sprach Prof. Dr. Stefan Gröner über Leadership zwischen Stabilität und Disruption – über Künstliche Intelligenz, digitale Transformation und die menschlichen Fähigkeiten, die gerade dann an Bedeutung gewinnen, wenn Maschinen immer mehr können.

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Keynote zur Künstlichen Intelligenz von Prof. Dr. Stefan Gröner bei der Bilthouse Gruppe: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen im digitalen Wandel

Im Rahmen einer Keynote für die Führungskräfte der Bilthouse Gruppe sprach Prof. Dr. Stefan Gröner über eines der prägendsten Themen unserer Zeit: die Chancen und Herausforderungen für Unternehmen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Der Vortrag zeigte auf, warum KI längst kein Zukunftsszenario mehr ist, sondern ein zentraler Treiber des digitalen Wandels – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Strategie, Führung und Wettbewerbsfähigkeit.

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Prof. Dr. Stefan Gröner über Künstliche Intelligenz und Robotik: Zwei Interviews zu den Technologien der Zukunft

Künstliche Intelligenz und Robotik verändern Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit rasanter Geschwindigkeit. In zwei Interviews hat Prof. Dr. Stefan Gröner zentrale Entwicklungen eingeordnet und einen Ausblick auf kommende Innovationen gegeben. Während er im Gespräch mit Kulturradio Bremen die Rolle von KI und Robotik in der Medizin beleuchtet, richtet sich sein Interview bei Aktionärs-TV stärker auf wirtschaftliche Perspektiven und Zukunftstechnologien. Beide Gespräche zeigen eindrucksvoll, wie eng technologische Innovation, gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche Chancen miteinander verwoben sind.

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Prof. Dr. Stefan Gröner hält die Abschluss-Keynote auf dem HanseCom Forum 2025 zum Them Mobilität der Zukunft: Wie Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren den öffentlichen Personennahverkehr verändern

Die Mobilität der Zukunft entscheidet sich nicht auf der Autobahn, sondern in Städten, Ballungsräumen und ländlichen Regionen – und damit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Während autonome Autos medial dominieren, findet die eigentliche digitale Transformation des Verkehrs dort statt, wo täglich Millionen Menschen unterwegs sind: in Bussen, Bahnen und Straßenbahnen.

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